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jugendcamp live

Life is a Rollercoaster 09.08.06 17:45 Uhr

Die 18/18-Band (v.L.n.R.): Hennes Rother (Gitarre), Dirk Kaulbarsch (Bass), Sebastian Dey (Vocals), Maik Dietrich (Drumms).

Das Publikum ist voll mit dabei - die Stimmung steht ganz weit oben!

Sonja Kraus (15) aus Moers fand den Gottesdienst super, es war mal etwas anderes für sie. Besonders beeindruckt ist sie von den Gebärden-Dolmetschern. "Dass jemand so lange da vorne Stehen kann - das muss doch anstrengend sein!"

Christian Taschner (13) aus Oberhausen ist ebenfalls überzeugt. Er ist ein richtiger Fan. Er und seine Clique sind extra aus Oberhausen gekommen. Sie haben schon viele 18.18 Gottesdienste gesehen.

Life is a Rollercoaster

In der Evangelischen Stadtkirche in Moers ging beim multimedialen Gottesdienst so richtig die Post ab.

Von: Dennis van Stegen

In der evangelischen Stadtkirche präsentiert das Gottesdienst-Team 18:18 aus Oberhausen seinen Jugend-Medien-Gottesdienst "Life is a Rollercoaster – Achterbahn Leben", eine Mischung aus Live-Musik, Theatersequenzen und Projektionen auf Großbildleinwand.

Faire Stimmung

Immer wenn die 18.18-Band einsetzte, versprühte sie förmlich gute Laune in der Luft. Die Zuschauer begannen sofort wie wild zu klatschen. Sie sangen die Texte mit und schunkelten im Takt. Die Stimmung war entspannt und fröhlich zugleich. Wenn dann auch noch Schubby, Sabrina, Franziska und Lessie ihre Theaterdarbietungen präsentierten, brach selbst bei den verklemmtesten die Blockade. Es wurde viel zum Nachdenken angeregt, und auch zum Lachen gab es genügend Gründe. Die Theaterszenen wurden dann auch noch durch Projektionen auf der Leinwand ergänzt. Sehr überraschend war auch die Form der Fürbitten: Es waren Interviews, die auf der Leinwand ausgestrahlt wurden. Normalerweise überlegt man sich Fürbitten vorher und trägt sie dann mit Vorbereitung vor. Hier sah man den Menschen richtig an, dass es ihre spontane eigene Meinung war.

Fair_geplant

Die Evangelische Stadtkirche bebte, die Stimmung ist prächtig, das Publikum machte super mit. „Vor sieben Jahren hatte ich die Idee, jetzt bin ich für Planung und Bandbetreuung zuständig“, erzählte Johannes Rother (39), Jugendreferent des Kirchenkreises Oberhausen und Hauptverantwortlicher dieser Aktion. Unterstützt wurde er von Daniela Heimlich (33), Jugendleiterin eines Oberhausener Jugendtreffs, die unter anderem für Regie, Organisation und Motivation zuständig ist. „Ohne Dani wären wir gar nichts“, bedankten sich die Jugendlichen am Ende des Gottesdienstes. Nicht zu vergessen Andreas Loos (43), evangelischer Berufsschulpfarrer. Er vervollständigt das Team, indem er sich um die Aufführung, Texte und Pantomime kümmert. „Ich mache schon seit mehr als 20 Jahren Pantomime“, teilte er mit.

Viele hel_fair

Aber ohne die große Zahl Oberhausener Jugendlicher und ihrem Engagement würde das Projekt nicht gelingen. "Es macht einfach Spaß, wenn einem so viele Leute zuschauen!", freut sich Dario Rother, der erst siebenjährige Rapper der Truppe.

Der Name "18:18" kommt übrigens vom traditionellen Beginn der Multimedia-Gottesdienste, 18:18 Uhr. Auf dem Jugendcamp musste man allerdings bis 22:22 Uhr warten, ehe es losging.


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